Oktober 2014: Bilder des Wandels - die Stadt in privaten Fotos

Manche Veränderungen sind plötzlich und gut wahrnehmbar, viele Wandlungsprozesse jedoch verlaufen über einen längeren Zeitraum und sind schwieriger zu fassen. „Vorher-Nachher Bilder“, die einen bestimmten Ort im Abstand mehrere Jahre zeigen, sind hilfreich, um diesen Wandel zu veranschaulichen.

Die Kölner und alle Interessierten sind aufgerufen, in ihrer privaten Sammlung zu stöbern und Fotos ihrer Wohnstraße oder auch anderer Straßenräume in Köln einzureichen. Diesen Bilder werden dem heutigen Zustand gegenübergestellt und während der BDA-Landesreihe Resource Stadt in der Stadtbibliothek ausgestellt. Zur Eröffnung sprechen Prof. Andreas Fritzen und Thomas Knüvener, Dr. Felix Hinz hält dazu einen Vortrag zu Public History.

Bilder des Wandels

September 2014: Gateway Großmarkt - Eingang für ein neues Stadtviertel

Der Großmarkt im Kölner Süden zieht an einen anderen Ort und ein neues Stadtviertel soll hier entstehen. Es liegt günstig am Bahnring, allerdings bisher ohne Haltestelle. Diese als Eingang zum Quartier zu konzipieren mit der Schnittstelle zur neuen Nord-Süd-Stadtbahn und neuen öffentlichen Räume ist Aufgabe des internationale Workshop „Gateway Großmarkt – Entrance to a new city quarter“, konzipiert und geleitet von den Hochschuldozenten Thomas Knüvener, Johannes Böttger und Rüdiger Karzel. Die Teams aus Studierenden der FH Köln, Penn State University und Texas A&M sollen dabei „in kürzester Zeit ein Statement über die komplexe städtebauliche Situation entwickeln“. Dazu findet ein öffentlicher Vortrag von Martin Knuijt, OKRA Utrecht/NL statt. Die Ergebnisse werden am 26.09. öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt.

plan14-parcours

August 2014: Moderation BDA Gespräch Domforum Köln

Zum dritten Mal lädt der BDA zum Montaggespräch über die Zukunft des "schnellsten" Stadtteil Kölns ein. Jetzt steht ein besonderer Aspekt in Ehrenfeld im Fokus: Freiräume. Dies umfasst Straßen, Plätze und Parks – Räume, die zu großen Teilen in Besitz der öffentlichen Hand sind, wo die Stadt also eine besondere Verantwortung für deren Entwicklung trägt. Ausgehend vom Heliosgelände könnte beispielsweise die „Low Line“, eine ehemalige Bahntrasse, bis zum Stadtwald führen. Dieses Projekt wird von Sabine Voggenreiter, Köln präsentiert und mit dem bereits realisierten Gleisbogen in Zürich verglichen, den Patrick Altermatt, Zürich vorgestellt. Auf dem Podium diskutieren weiterhin Joachim Bauer, Stadt Köln und Ralf Klemm, 1. Stellvertretender Bürgermeister Köln-Ehrenfeld.

BDA Köln

Juni 2014: Expertengespräch Rheinisches Revier

Der Lehrstuhl Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen lädt zusammen mit der Stiftung Kathy Beys und der Innovationsregion Rheinisches Revier zu einem Expertengespräch zum Rheinisches Revier ein. Dabei wird diskutiert, wie sich die Region von einer stark vom Braunkohletagebau geprägten Landschaft zukünftig vielseitiger entwickeln kann. Teilnehmer sind neben Frank Lohrberg und Matti Wirth von der RWTH Aachen, Joachim Diehl (Innovationsregion Rheinisches Revier), Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG),  Kai Fischer (:terra nova), Thomas Knüvener (Pennsylvania State University / Architekturlandschaft) und Brigitte Scholz (Alanus Hochschule Alfter).


Mai 2014: Vortrag beim Werkbund Symposium

1914 veranstaltete der Deutsche Werkbund in Köln die große Ausstellung, zu der unter anderem Bruno Taut sein berühmtes "Glashaus" baute. Anlässlich der hundertjährigen Wiederkehr des Ereignisses findet nur wenig entfernt vom ehemaligen Ausstellungsgelände das Symposium "Zwischen Kunst und Industrie – Wandlungen einer Idee” statt, dass überprüft, wie heute der Zusammenhang zwischen Gestaltung und Produktion ist. Thomas Knüvener spricht insbesondere zur Deponie Leppe und dem Projekt metabolon, wo durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Planer ein besonderer Ort entstanden ist. (Abb. DWB)

Symposium

Mai 2014: Öffentliche Präsentation Studio Neumarkt Köln

Auf der Grundlage des Masterplan Innenstadt für Köln haben Studenten der Penn State University im Studio Neumarkt Köln von Johannes Böttger und Thomas Knüvener Konzepte für einen der wichtigsten Plätze der Stadt erarbeitet. Durch die Konzentration des Verkehrs auf der Südseite ergibt sich die Möglichkeit die Platzfläche an den übrigen Seiten direkt bis an die Gebäude heran zu führen und ganze neue Qualitäten für den öffentlichen Raum zu entwickeln. Zum Abschluss des Semester werden die Projekte im Kölner Stadthaus ausgestellt und der Leiterin des Amtes für Stadtplanung, Frau Müller und vielen Mitarbeitern der Verwaltung präsentiert, um eine Diskussion über die zukünftigen Möglichkeiten des Neumarkts anzustoßen.

März 2014: Anerkennung Balingen Mühltorplatz

Im geladenen Wettbewerb zur Wohnbebauung und Platzgestaltung am Mühltor erhält der Beitrag von Architekturlandschaft in Zusammenarbeit mit Amann Burdenski Munkel Presser eine Anerkennung. Der ungewöhnliche streng rechtwinkelige Stadtgrundriss des Klassizismus trifft im Planungsareal auf den Flussraum der Eyach. Die Wohnbebauung nimmt den historischen Standort der Mühle auf und gliedert die Baumasse in drei Gebäude: Abschluss des klassizistischen Blocks, Haus am Fluss und dazwischen der Baukörper am ehemaligen Mühlkanal. Der Platzraum südlich hiervon ist geprägt durch das einheitlichen Kleinsteinpflaster mit Solitärbäumen, die die Vegetation vom Fluss in die Stadt führen.

> Projekt


November 2013: Interview

Durch die Energiewende sind jahrzehntelange Gewissheiten in Frage gestellt - nicht nur was die Atomenergie anbelangt, auch alle anderen Energieträger stehen vor Umbrüchen. Die Braunkohleförderung im Rheinland bewirkt extreme Veränderung in der Landschaft und soll nach Plan noch bis mindestens 2045 laufen. Einen Ausblick auf die Zeit danach sowie die Potentiale und Schwierigkeiten gibt ein Artikel der Stadtrevue mit einem Interview mit Thomas Knüvener. Architekturlandschaft war beim Regionale 2010 Projekt terra nova beteiligt und hat sich in Lehre und Forschung mit den dortigen postindustriellen Nachfolgelandschaften befasst.

> Stadtrevue


November 2013: 2. Preis Umfeld Pfarrkirche St. Bartholomäus Köln

Für die Neuordnung des Umfelds der Pfarrkirche St. Bartholomäus wird Architekturlandschaft gemeinsam mit Böttger Architekten mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Kirche im Stadtteil Porz – Urbach liegt zwei Meter über dem Hauptzugang Frankfurter Straße. Der Kirchvorplatz und die Straße werden über eine großzügige Treppe über Eck verbunden. Um St. Bartholomäus wird eine Sequenz von Vorplatz über die nach Süden gerichtete Treppenanlage mit Sitzgelegenheiten bis zum neue Platz am Kirchenchor vorgeschlagen. Dieser Platz wird zusätzlich gefasst durch das Hospiz, das neu platzierte Pfarrheim und einer neue Seniorenresidenz.

> Projekt




September 2013: plan14-prolog

Der plan14-prolog widmet sich dem Thema „Architektur im Kontext: Entwicklung urbaner Lebensräume jenseits von Masterplan und Fassadendiskussion“. In am 5. Oktober finden dazu in der DQE-Halle jeweils Dialoge statt. Oliver Bormann und Thomas Knüvener diskutieren zur Fragestellung „Wie werden aus den Verkehrsflächen der Städte urbane Räume des öffentlichen Lebens?“.

> plan14-prolog

Juli 2013: Baubeginn Campuserweiterung in Krefeld

Die Bagger und Betonmischer rollen, die Kränen drehen! Zum Wintersemester 2014 sollen die ersten Studierenden kommen. Eine webcam dokumentiert den Baufortschritt.

>webcam
> Projekt


Juli 2013: Anerkennung Freiburg Uni-Carré

Im geladenen Wettbewerb Unicarré Freiburg erhält Architekturlandschaft in Zusammenarbeit mit Amann Burdenski Munkel Architekten eine Anerkennung. Der Block des genossenschaftlichen Bauverein Breisgau gegenüber dem Haupteingang der Uniklinik wird überarbeitet und teilweise ersetzt. Der Bestand von kleinen Einfachstwohnungen wird ersetzt durch eine gleiche Anzahl von Wohnungen sowie einen Kindergarten, Altenbetreuung und Nahversorgung. Der historische Block wird neu interpretiert und besonders das Verhältnis von öffentlichen und privaten Flächen klar strukturiert.

> Projekt


Juli 2013: Moderation BDA Gespräch Domforum Köln

Erneut lädt der BDA zu einem Montaggespräch über die Zukunft des "schnellsten" Stadtteil Kölns ein. Nach "Masterplan oder open source - wie wird in Ehrenfeld die Zukunft geplant?" moderiert Thomas Knüvener nun die Diskussion mit zwei Gästen, die von Erfahrungen aus Berlin und Zürich berichten. Kristien Ring hat aktuell das Buch "Selfmade City" herausgegeben und wird über die Entwicklung in Berlin und Projekten, die abseits üblicher Entstehungsbedingungen hohe Qualitäten erzeugen, sprechen. Philipp Klaus, Mitautor der Studie Immo Dorado Zürich West – Bilanz 2013 untersucht, inwieweit die öffentliche Hand insbesondere in der Infrastruktur große Investitionen getätigt hat, während die Gewinne durch die privaten Projektentwickler realisiert wurden

BDA Köln


Juni 2013: Summerschool Sustainable Communities

In der Summerschool Sustainable Communities der Texas A&M University führt Thomas Knüvener die amerikanischen Studierenden über durch metabolon. Für dieses Projekt auf der Deponie Leppe des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands BAV mit der Regionale 2010 hat Architekturlandschaft den Rahmenplan erstellt. Inwischen ist die Deponie wie vorgesehen als neue Sehenswürdigkeit in das Wanderwegesystem des Bergischen Landes eingebunden. Auch die internen Wege vom Lernort zu den einzelnen aktiven Anlagen im Inneren sind fertiggestellt.

Rahmenplanung metabolon


März 2013: Panel CELA 2013

Changshan Huang, David Baier, Thomas Knüvener und Ture Petersen sind zu einem gemeinsamen Panel auf der CELA 2013 Conference an der University of Texas in Austin eingeladen. Sie sprechen zu "Experiential Learning: A Strategy to Improve the Study Abroad Learning Experience for Landscape Architectural Students" und den Erfahrungen der Study Abroad Programme der vergangenen Jahre in Deutschland. (Abb. CELA)

CELA 2013 Conference

März 2013: Vortrag an der Texas A&M University

"Brownfield Redevelopment – Research, Teaching and Projects" ist der Titel des Vortrags, den Thomas Knüvener am College of Architecture der Texas A&M University in College Station, TX hält. Im Mittelpunkt steht die Tätigkeit von Architekturlandschaft im Redevelopment von Brachflächen als Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung und die Wechselwirkung von Projekten in Praxis und Theorie.

LAUP Lecture Series


Dezember 2012: Bauantrag Campuserweiterung in Krefeld

Für die Campuserweiterung reicht Architekturlandschaft den Bauantrag ein. Mit der Grünen Mitte erhält die Hochschule eine kleinen Park als Treffpunkt. bk2a plant das erste Institutsgebäude auf der Erweiterungsfläche. 2013 soll es los gehen!

> Projekt


Dezember 2012: Publikation Rathaus Gronau

Zusammen mit Stefan Rethfeld publiziert Thomas Knüvener den Artikel "Weiterbauen! Über die Zukunft des Rathauses Gronau (1969-76)". Zeitgleich geht ein Adventskalender zum Rathaus von Prof. Harald Deilmann online, der viele Aspekte des Bauwerks aufzeigt und mit Anekdoten das Verbindungen der Bürger zu Ihrem Rathaus beschreibt.

Das Gronauer Rathaus weiterbauen!

Dezember 2012: Austausch Pennsylvania State University

Thomas Knüvener ist an der Pennsylvania State University an die H. Campbell and Eleanor R. Stuckeman School of Architecture and Landscape Architecture eingeladen. Neben Gesprächen mit Professoren aus allen Teilbereich der Lehre nimmt er an mehreren Final Reviews teil, u.a. dem “Cultural Landscape Vitality Studio” von Department Head Professor Ron Henderson, dem “Energy, Landscape, and Environmental Design Studio” von Prof. Brian Orland, dem “Spatial Design Studio" von Prof. Eliza Pennypacker, & Associate Prof. Tom Yahner und dem “Participatory Design Studio” von Prof. Ken Tamminga.

Penn State University School of Architecture and Landscape Architecture

November 2012: Vortrag Rathaus Gronau

Das 1976 eröffnete Rathaus in Gronau (Westf.) kann als Gesamtkunstwerk betrachtet werden: Der Architekt Harald Deilmann entwickelte von der städtebaulichen Konzeption über die Konfiguration der Räume bis hin zur Ausstattung mit speziellen Möbeln, Teppichen und Kleiderbügeln in allen Maßstäben eine Lösung für das in der Wettbewerbsausschreibung geforderte "Haus der Bürger". Heute ist das Gebäude in die Jahre gekommen und der Stadtrat votiert nach langem Sanierungsstau für einen Neubau. Stefan Rethfeld und Thomas Knüvener informieren über das Rathaus und Möglichkeiten des Weiterbauens solcher Architekturen beim "Bürgerverein Gronau und Epe", um ein Umdenken anzustoßen.


Oktober 2012: Vortrag Gartenakademie Baden-Württemberg

Auf dem Symposium der Gartenakademie Baden-Württemberg des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum spricht Thomas Knüvener erneut zu Freiräumen auf Zeit. In vielen Städten haben Veränderungsprozesse zu einer veränderten Wahrnehmung und Aneignung von brachliegenden Arealen geführt. Es ist daher eine Aufgabe der Stadtentwicklung, mit vergleichsweise geringen öffentlichen Mitteln eine „kreative" Re-Aktivierung dieser Flächen anzustoßen. Das Forschungsprojekt "Freiräume auf Zeit" wird zur Zeit zum zweiten Mal aktualisiert.

Gartenakademie Baden-Württemberg

Freiaum auf Zeit


Oktober 2012: Moderation BDA Gespräch Domforum Köln

Masterplan oder open source - wie wird in Ehrenfeld die Zukunft geplant? Ehrenfeld ist der „schnellste“ Stadtteil Kölns. Wie sonst selten, werden hier Phänomene des Stadtwandels deutlich: Ehemalige Industrieareale befinden sich in der Umstrukturierung, Baulücken selbst in B-Lagen werden geschlossen und Brachen werden, sei es in Perspektive einer zukünftigen Bebauung oder durch Zwischennutzungen der unterschiedlichsten Art, besetzt. Begleitend zu diesen Veränderungen entstehen Wachstumsschmerzen: Der Wohnraum wird knapp, die Mieten und Kaufpreise steigen, lieb gewonnene Nischennutzungen drohen zu verschwinden.
Dazu diskutieren Olaf Geist, aurelis real estate, Prof. Ulrich Königs, BU Wuppertal, Dr. Stefan Padberg, Universität Koblenz und Andreas von Wolff, Stadtplanungsamt Stadt Köln mit den Moderatoren von Aysin Ipekçi und Thomas Knüvener

BDA Köln


September 2012: Unter den Brücken  - Under the Bridges

Die Kölner Rheinbrücken sind zugleich Vernetzer und Zäsur im Stadtgefüges - speziell die Räume unter den Brücken bleiben unbehandelt. Im Rahmen eines 3-tägigigen Workshops mit Studierenden der Texas A&M und der FH Köln werden Entwicklungspotentiale für diese “Unorte” erarbeitet. Die Ergebnisse werden im Rahmen der plan12 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Dazu halten Prof. Volker Kleinekort und Simone Huijbregts, WEST 8 öffentlichen Vorträge. Unterstützt wird das Projekt von der AIB Akademie für Internationale Bildung, Bonn und dem Kölner Haus- und Grundbesitzerverein. (Konzeption & Organisation: Johannes Böttger, Rüdiger Karzel, Thomas Knüvener)

plan12 Unter den Brücken  - Under the Bridges

September 2012: Vortrag Architektur Forum Rheinland

Unter dem Jahresthema "Grün, Grüner, Köln" befasst sich das Architektur Forum Rheinland mit Landschaftsarchitektur auf den unterschiedlichen Maßstabsebenen von der Vollendung des Inneren Grüngürtels bis zum urban gardening. Thomas Knüvener spricht im Kölner Domforum in der Veranstaltung "Das kleine Grün" zum Verhältnis von Stadt und Land(wirt)schaft. Ein agrarischer Urbanismus sieht die beiden Zustände nicht als Gegensatz sondern als Komplementär.

Architektur Forum Rheinland

Juli 2012: IGMA Edition

Der Text Or, or and? von Thomas Knüvener erscheint in der von Gerd de Bruyn und Katja Thorwarth herausgegebenem IGMA Edition "A Suitcase full of Tools". Der grundsätzliche Diskurs zwischen Programm und Form in der Architektur ist Gegenstand von Katja Thorwarths Seminar an der der Universität Stuttgart und wird von Thomas Knüvener in der Betrachtung einer Diskussion von Rem Kohlhaas und Peter Eisenman aufgenommen.

IGMA Edition

Juni 2012: Summerschools

Thomas Knüvener begleitet in diesem Sommer wieder mehrere amerikanische Summerschools in Deutschland. Darunter sind die University of North Carolina Wilmington, die University of Oklahoma und die Texas A&M University. Ziel ist neben Vorzeigeprojekten wie dem Landschaftspark Duisburg Nord oder dem Rheinaufhafen in Köln die Deponie Leppe mit dem Projekt metabolon. Hierfür hat Knüvener Architekturlandschaft bereits 2007 die Rahmenplanung erstellt.

Rahmenplanung metabolon

April 2012: Final Review PennState University

Mit der Final Review von "Scaping City And Land" endet der erste Term Abroad der Pennsylvania State University in Deutschland. Johannes Böttger und Thomas Knüvener konzipieren und leiten gemeinsam das Entwurfsstudio, welches das Verhältnis von Stadt und Landschaft beleuchtet. Hintergrund ist der nach wie vor ungebremste Verbrauch von Landschaft durch Bebauung und Infrastrukturen, obwohl die Bundesregierung den Verlust von ca. 114 Hektar (2006) auf 30 Hektar in 2020 als Teil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie senken will. Gleichzeitig wird das Phänomen des urban gardenings betrachtet und untersucht, ob die Qualifizierung der Ränder hier durch mit erreicht werden kann.

PSU

März 2012: Abschlusspräsentation Master Redevelopment

Im Kernmodul Projekt des Master in Redevelopment der RWTH International Academy findet die Abschlusspräsentation statt. In diesem Jahr betreuen Kunibert Wachten und Thomas Knüvener die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs Ehrenfeld in Köln und den Umbau von zwei Kokereigebäude des Weltkulturerbes Zollverein in Essen. Beide Standorte behandeln typische Themen des Redevelopments: Erschliessungsstruktur, Immissionen und Eigentumsverhältnisse bei Bahnliegenschaften bzw. Kontaminationen und Auflagen des Denkmalschutzes bei ursprünglich rein technischen Bauten großer Industriekomplexe. Gastkritiker von Stiftung Zollverein und aurelis begleiten die Projektarbeit.

Master Redevelopment

Februar 2012: Preise im Studentenwettbewerb

Im studentischen Wettbewerb „Zwischen zwei Standorten“, der Verbindung zwischen altem und neuem Campus der HAWK Hildesheim, sind mehrere von Prof. i.V. Thomas Knüvener betreute Arbeiten ausgezeichnet worden. Die Jury unter dem Vorsitz von Wolfram Poppenhäger, gbg hat den 1. Preis an Yvonne Relet vergeben. Marina Göllmann erhält den 2. Preis und Anja Hartig eine Anerkennung. Herzlichen Glückwunsch!

Januar 2012: Finissage

Die Ausstellung Märkische Kunst – Bilderwelt des Mittelalters schliesst nach knapp vier Monaten ihre Türen. Unter großer Resonanz wurde der Überblick über die Kunstlandschaft Brandenburgs im 15. Jahrhundert gezeigt.  Unsere Architektur der geografisch gegliederten Ausstellungslandschaft hat die Beziehung der Kunstwerke und verschiedenen Werkstätten anschaulich gemacht und einen angemessen Rahmen geboten. Jetzt reisen die Exponate wieder zu ihren Herkunftsorten überall in die Mark zurück.

Ausstellungsarchitektur